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nowhow solutions AG setzt bei Virtualisierung auf Xen

 

Die nowhow solutions AG setzt zur Virtualisierung der internen Server-Landschaft auf das Opensource-Werkzeug Xen.


Mit virtualisierten Server-Systemen entfällt die Notwendigkeit, für jeden Server ein physikalisches System zu pflegen. Stattdessen teilen sich mehrere Server die phsyikalischen Ressourcen. Dies trägt der fortschreitenden Leistungsfähigkeit moderner Hardware Rechnung und bietet mehr Flexibilität bei der Inbetriebnahme neuer Server.

Xen ist ein so genannter Hypervisor, welche zwischen der Hardware und den Gast-Betriebssystemen vermittelt. Dabei bleibt Xen eine schlanke Lösung, weil die Zugriffe auf Geräte - beispielsweise Festplattenspeicher oder Netzwerk-Interfaces - an eines der Gast-Systeme delegiert wird - dieses System wird Domain 0 genannt und hat das Privileg, direkten Zugriff auf die Hardware zu besitzen. Dieses privilegierte System bietet den übrigen Gast-Systemen generische Schnittstellen zu den Geräten an. Durch diese Abstraktion der phsyikalischen Geräte durch eine generische Schnittstelle können Xen-Gastsysteme problemlos auf andere phsyikalische Server verschoben werden - die generische Schnittstelle bleibt identisch.

Für das Linux-Betriebssystem bietet Xen Paravirtualisierung an. Dies ist ein Virtualisierungs-Modus, welcher es erlaubt, den Gast-Systemen eine modifizierte x86-Architektur zur Verfügung zu stellen, welche einige Optimierungen für den parallelen Betrieb mehererer Gast-Systeme mitbringt. Da Linux ein quelloffenes Betriebssystem ist, hing die Unterstützung dieser modifzierten Architektur nicht von der Gunst eines Herstellers ab.

Xen bietet Unterstützung zur einfachen Zuteilung von Prozessoren und Arbeitsspeicher an einzelne Gast-Betriebssysteme und erlaubt dadurch, Gast-Systeme mit einem erhöhten Ressourcen-Bedarf entsprechend zu versorgen.

Bei der nowhow solutions AG konnten so verschiedene Server auf einer einzigen phsyikalischen Maschine konsolidiert werden - die bestehenden Installationen mussten dabei lediglich mit einem modifzierten Linux-Kernel ausgestattet werden, welcher Paravirtualisierung unterstützt.

Weitere Informationen zu Xen sind auf der offiziellen Webseite zu finden.